Stand der Wissenschaft

Waschbaer in Buche

1. Forschungsstand in Deutschland

(Eine Publikationsliste von aktuellen Waschbärenforschungsprojekten in Deutschland finden Sie hier)

Erste wissenschaftliche Veröffentlichungen beschäftigten sich mit der Ernährungsphysiologie von in Gefangenschaft gehaltenen Waschbären (Neseni 1938). Es folgten sinnesphysiologische und ethologische Untersuchungen über taktile Fähigkeiten, haptisches Lernvermögen sowie zur Manipulier- und Lernfähigkeit von Waschbären (Rensch et Dücker 1963, Löhmer 1973). Vergleichende anatomische Untersuchungen wurden unter anderem von Schofer (1978) durchgeführt. Lutz (1984) fasste in den 1980er Jahren die Ausbreitungsgeschichte des Waschbären in Mitteleuropa zusammen. Sie stützte sich hierzu auf eine Reihe von Arbeiten, unter anderem von Niethammer (1963), Alexa (1970), Kampmann (1975), Röben (1975), Stubbe (1975), Heidemann (1982). Nach den Aussetzungen breiteten sich die Waschbären in den ersten Jahren nur zögerlich, danach stetig in alle Himmelsrichtungen aus. 1959 besiedelten sie bereits eine Fläche von ca. 5.000 km². Leitlinien, an denen sich offenbar auch heute noch die Ausbreitungswellen der Waschbären orientieren, sind die Verläufe der Flusstäler und der Mittelgebirgszüge sowie weitläufig vernetzte Waldhabitate (Lutz 1981.). Die Grenzen zu den deutschen Anrainerstaaten überschritten die ersten Waschbären in den 1970er und 80er Jahren. Weitere Angaben zur aktuellen Verbreitung finden sich bei Duchene et Artois (1988), Stubbe (1993), Tomaschek (2008) und Michler et Köhnemann (2009).

Mit den Ernährungsgewohnheiten des Waschbären in seinem neuen Verbreitungsgebiet beschäftigte sich Lutz (1980 & 1981). Kampmann (1972 & 1984) und Nielen (1982) setzten sich mit einer möglichen jagdlichen Dezimierung oder gar Wiederausrottung auseinander. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt widmete sich der Pathologie und Parasitologie des Waschbären in Europa (Leger et al. 1990, Priemer et Lux 1994, Lux et Priemer 1995a & 1995b; Gey 1998).

Erst in jüngerer Zeit wurden auch größere freilandbiologische Arbeiten zur Raumnutzung, dem Sozialverhalten und den immer aktueller werdenden Problemen, die im Zuge der Urbanisierung des Waschbären auftreten, in Deutschland durchgeführt (Hohmann 1998, Hohmann et al. 2001, Michler 2004).

Bis heute fehlten fundierte Untersuchungen zur Habitatnutzung, zu Populationsdichten, zur Sozioethologie, zur Dismigration und zu Reproduktionsraten europäischer Waschbären (Stubbe 1993).

 

2. Forschungsstand im autochthonen Verbreitungsgebiet

Im Bereich des amerikanischen Verbreitungsgebietes ist der Waschbär gut bis sehr gut untersucht (Lotze et Anderson 1979, Kaufmann 1982, Sanderson 1987). Das wissenschaftliche Interesse gründet sich im wesentlichen auf seine enorme (ökonomische) Bedeutung als wertvoller Pelzträger und Jagdwild in Nordamerika (Sanderson 1987) sowie, in jüngster Zeit, auch auf seine Bedeutung als Krankheitsüberträger (Krebs et al. 1996).

Zwischen Südkanada und Panama kommt der Waschbär flächendeckend vor. Er fehlt lediglich in Hochlagen oberhalb 2000 m und in deckungslosen Prärie-, Wüsten- und Küstengebieten (Kaufmann 1982). Sein Verbreitungsschwerpunkt liegt östlich der großen Prärieebenen auf dem Territorium der USA (Sanderson 1987).

Anfang des letzten Jahrhunderts wurde der Waschbär in Amerika aufgrund seines wertvollen Pelzes stark verfolgt. Viele Populationen erreichten deswegen in den 1930er Jahren einen Tiefstand (Sanderson 1951 & 1987). In den 1940er Jahren konnte jedoch wieder eine allgemeine Bestandszunahme und sogar eine Arealerweiterung des Waschbären verzeichnet werden (Sanderson 1951 & 1987, Lynch 1971, Houston et Houston 1973, Fritzell 1982). Nach Sanderson (1951) sind für diese Trendwende der nachlassende Jagddruck während der Kriegsjahre, veränderte Jagdzeiten und gezielte Aussetzungsaktionen verantwortlich.

Nach Stuewer (1943) kann der Waschbär überall dort angetroffen werden, wo neben Nahrung auch Gewässer und Baumhöhlen zur Verfügung stehen. Nach Kaufmann (1982) ist der Waschbär ein typisches und stetiges Faunenelement der Sumpf-, Au- und Mangrovenwälder. Trockenere Laubwälder, soweit sie Nahrung und Unterschlupf bieten, werden auch besiedelt. Die allgemeine Vorliebe des Waschbären für Baumhöhlen als Tagesverstecke ist unumstritten (Stuewer 1948, Whitney et Underwood 1952, Schnell 1969). Ansonsten nutzen Waschbären in manchen Gebieten auch unzugängliche Felsenhöhlen oder Erdbauten als Unterschlupf (Giles 1942, Butterfield 1954, Dorney 1954, Mech et al. 1966).

Unter natürlichen Bedingungen ernährt sich der omnivore und opportunistische Waschbär in erster Linie von Früchten und Wirbellosen (Kaufmann 1982). Lokal können auch Vertebraten als Beutetiere eine gewisse Bedeutung gewinnen (Dorney 1954). In landwirtschaftlich geprägten Habitaten sind oftmals Kulturfrüchte, vor allem Mais (Zea maysEllis 1964, Rivest et Bergeron 1981).

Die niedrigsten Populationsdichten mit 0,5 bis 3,2 Individuen/100 ha finden sich in den landwirtschaftlich geprägten Präriegebieten Nord Dakotas und Manitobas (Cowan 1973, Fritzell 1978). Messungen in Wald- und Sumpfgebieten im Mittleren Westen und in den Oststaaten ergaben zumeist Werte von 10 bis 20 Individuen/100 ha (Kaufmann 1982, Sanderson 1987, Gehrt 1994). Die größten ermittelten Populationsdichten des Waschbären von 41 bis 333 Individuen/100 ha stammen alle aus urbanen Habitaten (Schinner et Cauley 1973, Hoffmann et Gottschang 1977, Rosatte et al. 1991, Feigley 1992, Riley et al. 1998, Hohmann et al. 2001, Prange et al. 2003).

Die Aktionsraumgrößen adulter Waschbärrüden schwanken je nach Untersuchungsgebiet zwischen 486 bis 2560 ha in den Präriestaaten (Fritzell 1978, Lehmann 1984) und zwischen 88 bis 339 ha in südlicheren und waldreicheren Gebieten (Urban 1970, Johnson 1970, Glueck et al. 1988, Gehrt et Fritzell 1997). Die im Mittel kleinsten Aktionsräume wurden jedoch stets in urbanen Habitaten (Vorstadtsiedlungen, Stadtparks, Wohn­gebiete von Großstädten) ermittelt (Schinner et Cauley 1973, Hoffmann et Gottschang 1977, Sherfy et Chapman 1980, Slate 1985, Rosatte et al. 1987, Feigley 1992, Prange et al. in prep.). Dabei schwankten die Mittelwerte der Aktionsraumgrößen bei adulten Fähen von 3 ha bis 38 ha und bei adulten Rüden von 8 ha bis 79 ha. Adulte Fähen haben meist zwei bis viermal kleinere Aktionsräume als adulte Rüden (Gehrt et Fritzell 1997).

Der Waschbär ist ein autochthon in Nord- und Mittelamerika vorkommender, nachtaktiver Raubsäuger (Zeveloff 2002). Aufgrund teils gezielter, teils unbeabsichtigter Aussetzungen existieren heute zusätzlich mindestens drei stabile außeramerikanische Vorkommen dieser Kleinbärenart: Eines in Mitteleuropa, namentlich in Deutschland und seinen Anrainerstaaten (Stubbe 1993, Tomaschek 2008, Michler et Köhnemann 2009)), eines in der Kaukasusregion (Aliev et Sanderson 1966) und eines in Japan (Ochiai et al. 2002). Das mitteleuropäische Vorkommen existiert seit ca. 80 Jahren (Müller-Using 1959). Die ersten Ansiedlungs­bemühungen erfolgten hier im Bereich des Edersees in Nordhessen (Müller-Using 1959).

Waschbaer durchschwimmt ein Niedermoor

 

 In Bezug auf die soziale Raumorganisation werden für diese Tierart sehr unterschiedliche Angaben gemacht. Viele Autoren betrachten den Waschbären als nicht exklusiv territorial (Stuewer 1943, Sharp et Sharp 1956, Seidenstricker et al. 1988). Barash (1974) und Ough (1982) postulieren sogar eine Dominanzhierarchie unter benachbarten Waschbären, machen aber sonst keine weiteren Angaben über ein mögliches Sozialsystem. Im Norden des Verbreitungsgebietes, in Nord Dakota, wo Populationsdichten von 0,5 bis ein Individuum/100 ha vorherrschen, beobachtete Fritzell (1978) allerdings eine solitäre Lebensweise bei adulten Waschbärmännchen. Sie leben in äußerst weiträumigen Territorien. Dabei umschließen die Territorien der Männchen die Lebensräume von ca. zwei bis drei Weibchen. Im subtropischen Texas und bei Dichten von 4 bis 12  Individuen/100 ha bilden Waschbärmännchen Gruppenterritorien (Gehrt 1994). In einer Gruppe, die von Gehrt „male-social-group“ genannt wird, können bis zu sechs Männchen zusammenleben. Die einzelnen Gruppenterritorien umschließen die Lebensräume von 7 bis 12 Weibchen. Diese hohe Weibchenzahl wird möglich, weil die Nahrungshabitate fleckenhaft verteilt sind und die Weibchen dort räumliche Aggregationen ausbilden. Da Waschbärweibchen philopatrisch sind, bestehen derartige Aggregationen in Texas wahrscheinlich vornehmlich aus miteinander verwandten Weibchen (Gehrt 1994). Zwischen den Männchen einer Gruppe bestehen, soweit bekannt, hingegen keine Verwandtschaftsbeziehungen (Gehrt 1994). Den Reproduktions­erfolg ermittelt Gehrt (1994) für die Männchen aus der Anzahl der Kontakte zu östrischen Weibchen und für die Weibchen direkt über die Wurfgrößen. Demnach bestehen insbesondere unter den Männchen große Unterschiede im Reproduktionserfolg, was für das Vorliegen einer gruppeninternen Dominanzhierarchie spricht. Obwohl vereinzelt auch solitäre Männchen vorkommen, haben diese, soweit bekannt, keinen Zugang zu Weibchen (Gehrt 1994). Gehrt (1994) vermutet, dass die geklumpte Verteilung von Weibchen und eine hohe Synchronität der weiblichen Sexualzyklen eine Monopolisierung aller Weibchen durch ein einzelnes dominantes Männchen unmöglich macht und deswegen Koalitionsbildungen unter männlichen Waschbären vorteilhaft werden.

Es liegt nahe, die Variabilität des Sozialverhaltens des Waschbären als Anpassung an Ressourcenverteilungen aufzufassen. Da sich die Männchen an der Jungenaufzucht nicht beteiligen, verfolgen die Geschlechter dabei unterschiedliche Interessen. Die Verteilung der Weibchen folgt der Verteilung von Nahrungs- und Unterschlupfressourcen (ressourcen­orientiertes Verhalten). Die Verteilung der Männchen wiederum richtet sich nach der für sie wichtigsten Ressource, nach den Weibchen (reproduktionsorientiertes Verhalten, siehe auch Gehrt et Fritzell 1998). Die Raumorganisation der Männchen könnte demnach also als eine Art Quintessenz der ökologischen Gesamtsituation, unter der eine lokale Population existiert, angesehen werden: Die Spanne reicht dabei von einer solitären/territorialen Lebensweise in pessimalen Habitaten und geringer Dichte bis zu einer sozialen/gruppenterritorialen Lebensweise in optimalen Habitaten und höherer Dichte. Die sozioethologische Omnipotenz des Waschbären scheint ebenso Ausdruck der enormen ökologischen Anpassungsfähigkeit dieser Tierart zu sein, wie dessen bisher wesentlich besser untersuchte Omnivorie.

 

Quellenverzeichnis

Alexa, R. (1970): Die Ausbreitung des Waschbären in Westfalen. – Westfälischer Jäger 23.

Aliev, F. et Sanderson, G.L. (1966): Distribution and status of the raccoon in the Soviet Union. – J. Wildlife Management 30.

Barash, D.P. (1974): Neighbour recognition in two „solitary“ carnivores: the raccon and the red fox. – Science 185.

Bigler, W. J. et Hoff, G. L. (1974): Anesthesia of racoons with ketamine hydrochloride. - J. Wildl. Mgmt. /2: 364-366.

Butterfield, R. T. (1954): Some raccoon and groundhog relationships. - J. Wildl. Mgmt. /4: 433-437.

Cowan, W.F. (1973): Ecology and life history of the raccoon in the northern part of its range. – Ph.D. Thesis, Universität Nord Dakota, Fargo, 176 S.

Dorney, R. S. (1954): Ecology of marsh raccoons. - J. Wildl. Mgmt. : 217-225.

Duchene, M.-J. et Artois, M. (1988): Les carnivores introduits: Chien viverrin (Nyctereutes procyonoidesProcyon lotor, M. et Deattre, P. (eds.): Encyclopédie des carnivores de France. – Société Francaise pour l´Etude et al protection des Mammifères, 49 S.

Ellis, R. J. (1964): Tracking raccoons by radio. - J. Wildl. Mgmt. /2: 363-368.

Feigley, H. P. (1992): The ecology of the raccoon in suburban Long Island, N. Y. and its relation to soil contamination with ova. - Dissertation State University of New York, Syracuse.

Fritzell, E. K. (1978): Aspects of raccoon () social organization. - Can. J. Zool. : 260-271.

Fritzell, E. K. (1982): Comments on raccoon population eruptions. – Wildlife Soc. Bull. 10

Gehrt, S. D. (1994): Raccoon social organization in South Texas. - Dissertation Universität Missouri-Columbia.

Gehrt, S. D. et Fritzell, E. K. (1997): Sexual differences in home ranges of raccoons. - J. Mammalogy /3: 921-931.

Gehrt, S. D. et Fritzell, E. K. (1998): Resource distribution, female range dispersion and male spatial interactions: group structure in a solitary carnivore. - J. Anim. Behav. : 1211-1227.

Gerhard, R. et Kasper, M. (1998) : Untersuchungen zum Raum-Zeit-Verhalten weiblicher Waschbären ( L. 1758) im Solling während des Sommerhalbjahres 1995 und des Winterhalbjahres 1995/96. - Diplomarbeit Universität Göttingen.

Gey, A. B. (1998): Synopsis der Parasitenfauna des Waschbären () unter Berücksichtigung von Befunden aus Hessen. - Dissertation Universität Gießen.

Giles, L.W. (1942): Utilization of rock exposures for den and escape cover by raccoons. – Am. Midl. Nat. 27

Glueck, T.F.; Clark, W.R. et Andrewa, R.D. (1988): Raccoon movement and habitat use during the fur harvest season. – Wildlife Soc. Bull. 16

Gregg, D. A. et Olson, L. D. (1975): The use of  ketamine hydrochloride as an anesthetic for racoons. - J. Wildl. Dis. : 335-337.

Hatlapa, H. H. M. et Wiesner, H. (1982): Die Praxis der Wildtierimmobilisation. - Hamburg, Berlin: Paul Parey.

Heidemann, G. (1982): Zum Vorkommen des Waschbären (Procyon lotor 209

Hoffmann, C. O. et Gottschang, J. L. (1977): Numbers, distribution, and movements of a raccoon population in a suburban residentel community. - J. Mammalogy : 623-636.

Hohmann, U. (1998): Untersuchungen zur Raumnutzung des Waschbären ( L. 1758) im Solling, Südniedersachsen, unter besonderer Berücksichtigung des Sozialverhaltens. - Dissertation Universität Göttingen.

Hohmann, U.; Voigt, S. et Andreas, U. (2001): Quo vadis raccoon? New visitors in our backyards – On the urbanization of an allochthone carnivore in Germany. - In: Gottschalk, E.; Barkow, A.; Mühlenberg, M. et Settele, J. (Hrsg.): Naturschutz und Verhalten. - Leipzig. UFZ-Bericht 2/2001: 143-148.

Hohmann, U. et Michler, F.-U. (in prep.): The distribution of the raccoon in Europe: a hunting bag analysis. 

Houston, C.S. et Houston, M.I. (1973): A history of raccoon in Saskatchewan. – Blue Jay 31

Jacobs, J. (1974): Quantitative measurement of food selection. A modification of the forage ratio and Ivlev’s electivity index. - Oecologia : 413-417.

Johnson, A. S. (1970): Biology of the raccoon (Nelson and Goldman) in Alabama. - Auburn Univ., Alabama, Agric. Exp. Stat. Bulletin : 1-148.

Kampmann, H. (1972): Der Waschbär in Deutschland. - Dissertation Universität Göttingen.

Kampmann, H. (1975): Der Waschbär. Verbreitung, Ökologie, Lebensweise, Jagd. - Hamburg, Berlin: Paul Parey.

Kampmann, H. (1984): Anweisung zur systematischen Bejagung der Waschbären. – Mainz:Dieter Hoffmann Verlag, S3-10.

Kaufmann, J. H. (1982): Raccoon and Allies. - In: Chapman, J. A. et Feldhamer, G. A. (Hrsg.): Wild Mammals of North America. - Baltimore: John Hopkins Univ. Press.

Kenward, R. E. et Hodder, K. H. (1996) : Ranges V. An analysis system for biological data.  - Wareham, Dorset, UK: Institute of Terrestrial Ecology.

Krebs, J.W.; Stine, T.W.; Smith, J.S.; Noah, D.L.; Rupprecht, C.E. et Childs, J.E. (1996): Rabies surveillance in the United States during 1995. – JAVMA 209

Lagoni-Hansen, A. (1981): Der Waschbär. Lebensweise und Ausbreitung. - Mainz: Verlag Dieter Hoffmann.

Leger, F.; Duchene, M.-J.; Lienard, P.; Dumont, S. et Artois, M. (1990): Invasion du raton-laveur dans l´est de la France et risques d´apparition d´un foyer de rage sur cette espece. – In: Introduction et réintroduction de mammifères sauvages. XIVème Colloque Francophone de Mammalogie. Orleans : 135-143.

Lehmann, L. E. (1984): Raccoon density, home range, and habitat use on South-Central Indiana farmland. - Pittman-Robertson Bull. . Indiana Dep. Nat. Resour., Div. Fish and Wildl.

Löhmer, R. (1973): Vergleichende ethologische und sinnesphysiologische Untersuchungen an Waschbären und Krabbenwaschbären. - Dissertation Universität Hannover.

Lotze, J.-H. et Anderson, S. (1979): Procyon lotor. – Mammalian Species 119

Lutz, W. (1980): Teilergebnisse der Nahrungsanalysen an Waschbären in Nordhessen. – Z. Jagdwiss. 26

Lutz, W. (1981): Untersuchungen zur Nahrungsbiologie des Waschbären (Linné 1758) und zum Einfluß auf andere Wildarten in seinem Lebensraum. - Dissertation Universität Heidelberg.

Lutz, W. (1984): Die Verbreitung des Waschbären im mitteleuropäischen Raum. - Z. Jagdwiss. /4: 218-228.

Lux, E. et Priemer, J. (1995a): Parasitologische Untersuchungen an einer freilebenden Population von Waschbären (). - In: Stubbe, M; Stubbe, A. et Heidecke, D. (Hrsg.): Methoden feldökologischer Säugetierforschung . - Wiss. Beitr. Univ. Halle-Wittenberg 1995: 211-219.

Lux, E. et Priemer, J. (1995b): Zur Parasitierung wildlebender Waschbären unter dem Aspekt ihrer nordamerikanischen Herkunft. - Verh. ber. Erkrg. Zootiere: : 429-434.

Lux, E.; Barke, A. et Mix, H. (1999): Die Waschbären () Brandenburgs – eine Herausforderung für den Naturschutz. - Brandenburg, Artenschutzreport : 12-16.

Lynch, G.M. (1971): Raccoons increasing in Manitoba. – J. Mammalogy 52

Mech, L. D.; Tester, J. R. et Warner, D. W. (1966): Fall daytime resting habits of raccoons as determined by telemetry. - J. Mammalogy /3: 450-466.

Michler, F.-U. (2003): Untersuchungen zur Raumnutzung des Waschbären (Procyon lotor Linné, 1758) im urbanen Lebensraum am Beispiel der Stadt Kassel (Nordhessen). - Diplomarbeit Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 139 S.

Michler, F.-U. (2004): Waschbären im Stadtgebiet. – WILDBIOLOGIE 2/2004, Wildbiologie International 5/12, Infodienst Wildbiologie & Oekologie. – Zürich, Schweiz, 16 S.

Michler, F.-U.; Hohmann, U. et Stubbe, M. (2004): Aktionsräume, Tagesschlafplätze und Sozialsystem des Waschbären (Procyon lotorJagd- u. Wildforsch. Bd. 29: 257-273.

Michler, F.-U. et Köhnemann, B.A. (2009): Maskierte Langfinger auf dem Vormarsch - Waschbären in Mecklenburg-Vorpommern. Aktueller Wissenstand über potentielle Auswirkungen der Waschbärenbesiedlung und Hinweise zur Bejagung. - In: Stubbe, M. et Böhning, V. (Hrsg.): Neubürger und Heimkehrer in der Wildtierfauna. - Halle/S. und Damm, S. 51-61.

Mohr, C. O. (1947): Table of equivalent populations of North American small mammals. - Am. Midl. Nat. : 223-249.

Müller-Using, D. (1959): Die Ausbreitung des Waschbären in Westdeutschland. - Z. Jagdwissenschaft : 108-109.

Neseni, R. (1938): Beitrag zur Ernährung und Verdauung des Waschbären. – Z. Säugetierk. 13/1: 77-113.

Nielen, L. (1982): Vorkommen, Jagdpraxis und Jagderfolg beim Waschbär im Staatlichen Forstamt Bramwald. – Diplomarbeit Fachhochschule Hildesheim/Holzminden, 62 S.

Niethammer, G. (1963): Die Einbürgerung von Säugetieren und Vögeln in Europa. - Hamburg, Berlin: Paul Parey.

Ochiai, K.; Ishii, M.; et Furukawa, T. (2002): Invasion and distribution of the raccoon, Procyon lotorHist. Mus. Inst., Chiba 7

Otis, D.L.; Burnham, K.P.; White, G.C. et Anderson, D.R. (1978): Statistical inference from capture data on closed animal populations. – Wildlife Monographs 62

Ough, W.D. (1982): Scent marking by captive raccoons . – J. Mammalogy 63

Prange, S.; Gehrt, S. D. et Wiggers, E. P. (2003): Demographic factors contributing to high raccoon densities in urban landscapes. - J. Wildl. Mgmt. /2: 324-333.

Prange, S.; Gehrt, S. D. et Wiggers, E. P. (in Präp.): Influences of anthropogenic resources on raccoon movements and spatial distribution in urbanized systems. - J. Mammalogy.

Priemer, J. et Lux, E. (1994): Ariotaenia incisa (Cestoda), a parasite of the badger and the raccoon in Brandenburg, Germany. – Can. J. Zool. 72

Rensch, B. et Dücker, G. (1963): Haptisches Lern- und Unterscheidungsvermögen bei einem Waschbären. - Z. Tierpsychol. 20: 603-615.

Riley, S. P. D.; Hadidian, J. et Manski, D. A. (1998): Population density, survival, and rabies in raccoons in an urban national park. - Can. J. Zool. : 1153-1164.

Rivest, P. et Bergeron, J.-M. (1981): Density, food habits and economic importance of raccoons in Quebec agrosystems. – Can. J. Zool. 59

Röben, P. (1975): Zur Ausbreitung des Waschbären, (Linné, 1758) und des Marderhundes, (Gray, 1834), in der Bundesrepublik Deutschland. - Säugetierk. Mitt.: /2: 93-101.

Rosatte, R. C., Kelly-Ward, P. M. et MacInnes, C. D. (1987): A strategy for controlling rabies in urban skunks and raccoons. - In: Adams, L. W. et Leedy, D. L. (Hrsg.): Integrating man and nature in the metropolitan environment. - Natl. Inst. for Urban Wildl., USA, Columbia: 161-167.

Rosatte, R. C.; Power, M. J. et MacInnes, C. D. (1991): Ecology of urban skunks, raccoons and foxes in metropolitan Toronto. - In: Adams, L. W. et Leedy, D. L. (Hrsg.): Wildlife Conservation in Metropolitan Environments. - Natl. Inst. for Urban Wildl., USA, Columbia: 31-38.

Sanderson, G.C. (1951): Breeding habits and history of the Missouri raccoon population from 1941-1948. – North American Wildlife Conference 16

Sanderson, G. C. (1987): Raccoon. - In: Novak, M.; Baker, J. A.; Obbard, M. E. et Malloch, B. (eds.): Wild Furbearer Management and Conservation in North America. - North Bay, Toronto (Ontario). Ontario Trapper Assoc.: 487-499.

Schinner, R. J. et Cauley, D. L. (1973): The ecology of urban raccoons in Cincinnati, Ohio. - In: Noyes, J. H. et Progulske, D. R. (Hrsg.): A symposium on wildlife in an urbanizing environment. - Sprinfield, Massachusetts. University of Massachusetts: 125-130.

Schnell, J. H. (1969): Rest site selection by radio-tagged raccoons. - J. Minnesota Acad. Sci. /2-3: 83-88.

Schofer, J. (1978): Vergleichende Untersuchungen an Schädeln von Waschbär und Krabbenwaschbär. – Dissertation Universität Hannover, 68 S.

Schweigert, R. (1994): Zur Schlafplatzwahl des Waschbären im Solling. – Diplomarbeit Universität Kiel.

Seidenstricker, J.; Johnsingh, A. J. T.; Ross, R.; Sanders, G. et Webb, M. B. (1988): Raccoons and rabies in Appalachian Mountain Hollows. - Nat. Geographic Research /3: 359-370.

Sharp, W. M. et Sharp, C. H. (1956): Nocturnal movements and behavior of wild raccoons at a winter feeding station. - J. Mammalogy : 170-176.

Sherfy, C. F. et Chapman, J. A. (1980): Seasonal home range and habitat utilization of raccoons in Maryland. - Carnivore /3: 8-18.

Slate, D. (1985): Movement, activity, and home range patterns among members of a high density suburban raccoon population. - Dissertation Rutgers University, New Brunswick, New Jersey.

Spanuth, M. (1998): Untersuchungen zu den Hauptschlafbaumarten Eiche, Fichte und Buche des Waschbären () im südlichen Solling. - Diplomarbeit Universität Göttingen.

Stubbe, M. (1975): Der Waschbär (L., 1758) in der DDR. - Hercynia /1: 80-91.

Stubbe, M. (1993): (Linné, 1758) - Waschbär. - In: Niethammer, J. et Krapp, F. (Hrsg.): Handbuch der Säugetiere Europas. 5/1. - Wiesbaden: Aula Verlag: 331-364.

Stuewer, F. W. (1943): Raccoons: Their habits and management in Michigan. - Ecological Monographs /2: 202-257.

Stuewer, F. W. (1948): Artificial dens for raccoons. - J. Wildl. Mgmt. /3: 296-301.

Tomaschek, K. (2008): Current distribution of the Rccoon (Procyon lotor L., 1758) in Germany (hunting bag data) and Europe (single record data). - Masterarbeit FH Eberswalde, 76 S.

Urban, D. (1970): Raccoon populations, movement patterns, and predation on a managed waterfowl marsh. - J. Wildl. Mgmt. /2: 372-382.

Voigt, S. (2000): Populationsökologische Untersuchung zum Waschbären ( L. 1758) in Bad Karlshafen, Nordhessen. - Diplomarbeit Georg-August-Universität Göttingen.

White, G.C. et Garrott, R.A. (1990): Analysis of wildlife radio-tracking data. - New York: Academic Press.

Whitney, L.F. et Underwood, A.B. (1952): The raccoon. - Practical Science Publishing Comp., Orange, Conn.: 177 S.

Worton, B. J. (1989): Kernel methods for estimating the utilization distribution in home-range studies. - J. Ecology /1: 164-168.

Zeveloff, S. I. (2002): Raccoons. A natural history. - Washington, London: Smithsonian Institution Press.